Seminar mit Prof. Brent J. Atkinson im 2020

 

Die Pragmatisch Erfahrungsorientierte Methode (PEM) nach Prof. Atkinson – eine neue Generation der Paartherapie

Prof. Brent J. Atkinson (www.thecouplesclinic.com) das siebte Jahr in Folge in der Schweiz.

 

Grundlagenseminar mit Prof. Brent J. Atkinson im 2020

7.-8.9.2020 Grundlagenseminar des „Pragmatic Experiential Method“ – Seminartage 1 und 2. Seminarsprache Englisch mit deutscher Übersetzung.

Inhalt: Sie erhalten eine Übersicht über den Ansatz von Prof. Atkinson. Er beschreibt die 4 Phasen der PEM und zeigt praktische Beispiele.

Voraussetzung zur Teilnahme: Keine, das Seminar steht allen Personen, die mit Beziehungsproblemen arbeiten, offen (siehe Zielgruppe).

Seminarort: Bern

Seminarzeiten: 09h bis 17h

Zielgruppe: Psychologische & ärztliche PsychotherapeutInnen / PaartherapeutInnen, EheberaterInnen, PaarberaterInnen.

Auch TherapeutInnen und BeraterInnen, die oft in Einzelsitzungen mit Paarproblemen zu tun haben, können aus diesem Ansatz grossen Nutzen ziehen.

Information für Psychiater: Psychiater erhalten für die 2 Tage Grundlagenseminar 10 SGPP Credits Kernfortbildung.

"Kosten und Konditionen" siehe nächste Seite im Dropdownmenu

 

Vertiefungsseminare als Fortsetzung des Grundlagenseminars

Januar bis Herbst 2020 Vertiefungsseminar im „Pragmatic Experiential Method“ - Seminartage 3 bis 8.

Januar bis Herbst 2021 Vertiefungsseminar im „Pragmatic Experiential Method“ - Seminartage 3 bis 8.

Seminarsprache Deutsch. Die Seminartage werden auf 4 Blocks verteilt (3 Tage – 1 Tag – 1 Tag - 1 Tag). Die Daten werden später bekannt gegeben. Das Vertiefungsseminar baut auf dem Grundlagenseminar auf.

Seminarleitung: Filip Pavlinec Waber, lic. phil. Psychologe, eidgenössisch anerkannter Psychotherapeut

Inhalt: Übungen zur therapeutischen Praxis der PEM. Das Vertiefungsseminar ist so aufgebaut, dass die TeilnehmerInnen möglichst bald die PEM in der eigenen Praxis anwenden können.

Voraussetzung zur Teilnahme: Besuch eines Grundlageseminars (Tage 1 und 2) mit Brent Atkinson in einem der Jahre 2013 bis 2020.

Anzahl TeilnehmerInnen: 8-15 Personen

Kosten: 6 Tage 1460.- (inkl. 60 Min. Einzelcoaching)

Seminarort: Bern

Seminarzeiten: 9h15 bis 17h

 

 

Unterschiede zwischen der Pragmatisch Erfahrungsorientierten Methode und anderen Paartherapieansätzen

Das Ziel der PEM ist ein konsequenter Aufbau von neuen neuronalen Verknüpfungen. Zur Verbesserung des Konfliktverhaltens wird kein klassisches Kommunikationstraining durchgeführt sondern ein Training, in dem die Fähigkeit aufgebaut wird, Zustandsänderungen zu vollziehen.

 

Entwicklung beziehungsfördernder Gewohnheiten: Das Paar lernt, das Bedrohungssystem zu beruhigen und stattdessen das Fürsorgesystem zu aktivieren. Dies führt zum Aufbau der fürsorglich-emotionalen Zustände von Offenheit (Nicht-Werten), Flexibilität (Kooperations- und Kompromissbereitschaft) und Gleichwertigkeit („ich gehe gerne auf dich ein, bitte mach das Gleiche für mich“). Damit wird ermöglicht, aus dem adrenalingesteuerten Kampf-Flucht-Verhalten ins vernunftgesteuerte Denken zu wechseln, um mit Verständnis, Verantwortungsübernahme und Entgegenkommen die Auseinandersetzung wirksam zu beruhigen. Auch die Fachwelt unterschätzt, welch machtvoller positiver Einfluss auf diese Weise jeder potentiell eskalierenden Sprechsequenz entgegengestellt werden kann. Das Paar lernt, dass beide Partner zu jedem Zeitpunkt eines Konfliktes die Möglichkeit haben, den Verlauf des Gesprächs zu wenden. Dieses Training nutzt einerseits die wissenschaftlichen Achtsamkeitsansätze, um die psychische Flexibilität grundsätzlich zu verbessern um darauf aufbauend die spezifischen emotionalen Konfliktkompetenzen in einem personalisierten Mentaltraining zu entwickeln.

 

Auch die Verbesserung der Beziehungspflege wird eher auf der neuronal-emotionalen Ebene („Priming“) als auf der Verhaltenseben angegangen.

 

Die PEM ist der einzige Paartherapieansatz, der gleich zu Beginn der Therapie Schuldzuweisungen und Verachtung (die in subtiler Form bei den meisten unglücklichen Paaren vorhanden ist) gezielt angeht. Dadurch eröffnen sich dem Paar zuvor blockierte Wege, um aus alten Verletzungen und chronischen Konflikten herauszufinden.

 

Verachtung wurde in der Paarforschung als der schädlichste Faktor in Paarbeziehungen erkannt; in der Praxis findet dies jedoch leider noch wenig Beachtung – dabei gibt es kaum etwas, das den Fortschritt einer Paartherapie in gleichem Masse behindert wie Schuldzuweisungen.

 

Durch diese konsequente Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse aus der Paar- und Hirnforschung wird auch Paartherapie im Einzelsetting möglich – auch wenn nur einer der Partner bereit ist, an der Beziehung zu arbeiten.

 

 

Mehr zu PEM und den Inhalten der Seminare

Versöhnung bei schweren Beziehungsverletzungen: Vor allem bei langjährigen Paaren findet man oft alte, unverarbeitete Verletzungen, welche die Paarbeziehung dauerhaft belasten. Ohne deren Überwindung ist ein Wiederaufbau von Nähe oder eine nachhaltige Verbesserung der Kommunikation oft nicht möglich, weil so viele Beziehungssituationen diese alten Verletzungen triggern können. Wurde die Vorarbeit der Überwindung von Verachtung geleistet, kann der PEM- Therapeut das Paar dahin führen, die Verletzung erstmals ohne Schuldzuweisungen zu besprechen. Auch sehr tief sitzende Verletzungen können mit den gleichen therapeutischen Techniken, die bereits in der vorangehenden Phase angewendet wurden, meist innerhalb von 2 Sitzungen geklärt werden. Beiden Partnern gelingt es nun, Verantwortung für ihren Anteil an der Verletzung zu übernehmen, was wiederum den Weg frei macht, Verständnis für die Gefühle des Anderen zu entwickeln.

 

Bindungssicherheit: Entgegenkommen beim Partner kann dadurch erwirkt werden, indem ihm Verbundenheit und emotionale Sicherheit geboten wird. Mit PEM wird den KlientInnen vermittelt, wie dies auch in schwierigen Beziehungssituationen umgesetzt werden kann.

„Das Machtvollste, was du tun kannst, damit dein Partner dir mehr Verständnis und Entgegenkommen zeigt, ist die Fähigkeit, in Situationen geschickt zu reagieren, wenn dein Partner dir gegenüber kaum Verständnis und Entgegenkommen zeigt.“

 

Persönlicher Nutzen / Selbsterfahrung

In den Seminaren gibt es kaum Selbsterfahrungssequenzen im engeren Sinn. Dennoch hat der Selbsterfahrungsaspekt für viele SeminarteilnehmerInnen einen sehr hohen Stellenwert. Vielen leuchtet der Ansatz ein und sie erkennen, was sie in schwierigen Situationen in ihrer eigenen Paarbeziehung tun könnten, um mehr Entgegenkommen von ihrem Partner zu erfahren. Einige sind betroffen zu erkennen, wie oft sie in ihrer Paarbeziehung mit schädlichen Gewohnheiten reagieren und sind motiviert, ihre Automatismen zu überprüfen. Einige sagen, sie möchten den Ansatz zuerst in ihrer eigenen Beziehung anwenden, bevor sie damit mit ihren KlientInnen arbeiten. Andere Teilnehmer sagen später, dass sie durch diesen Ansatz Werkzeuge erhalten haben, mit denen sie die drohende Trennung ihrer eigenen Beziehung abwenden konnten. Tatsächlich können die vermittelten Inhalte und Werkzeuge sehr gut in der eigenen Beziehung angewendet werden, wenn man dies mag. Dies wiederum fördert die Wirksamkeit der Umsetzung des Ansatzes in der paartherapeutischen Praxis.

 

 

Informationen zu den 4 Phasen der Pragmatisch Erfahrungsorientierten Methode finden Sie unter diesem Link:

http://www.paarinstitut.ch/pem/die-4-phasen-der-beziehungstransformation/

 

Anmeldung bei:

Filip Pavlinec Waber, Psychotherapeut SBAP, fortgeschrittene Ausbildung als PEM Therapeut erhalten

Kilchweg 6

3665 Wattenwil

033 534 02 88

Info(at)paarinstitut.ch

www.paarinstitut.ch

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